 Die Region Kleinpolen Kleinpolen zählt zu den touristisch attraktivsten Gebieten unseres Nachbarlandes. Der Süden Polens präsentiert sich als beschauliche Ferienregion ohne Massentourismus, welche über herrliche Naturlandschaften und kulturhistorische Stätten von Weltruf verfügt und Urlaubern zu jeder Jahreszeit eine abwechslungsreiche und zudem kostengünstige Feriengestaltung garantiert.
Als Ausgangspunkt einer Reise nach Kleinpolen bietet sich Krakau an. Die heimliche Hauptstadt Polens beeindruckt mit stolzen Bauten der Gotik, des Barock und der Renaissance. Entlang des Königsweges lassen sich die Sehenswürdigkeiten der Altstadt erkunden.
Auf dem Wawelhügel thront das imposante Königsschloss. Der Hauptmarkt wird gesäumt von stattlichen Bürgerhäusern. Zu den bedeutendsten der mehr als 100 Gotteshäuser zählt die Marienkirche. Besondere Beachtung verdient der Hochaltar, eine Arbeit von Veit Stoß. Aus der Bläserstube im Nordturm erklingt zu jeder vollen Stunden das Krakauer Trompetensignal.
Auf dem rechten Weichselufer lohnt ein Besuch des jüdischen Viertels Kazimierz, welches Steven Spielberg als Kulisse für seinen Kinoerfolg “Schindlers Liste” diente. Zu den sehenswertesten Ausstellungen Krakaus zählen das Czartoryski-Museum, mit Werken von Rembrandt und da Vinci, oder das Archäologische Museum, mit der Dauerausstellung “1 000 Jahre Krakau”. Nicht versäumt werden sollte ein Besuch der urigen Krakauer Kellerkneipen.
Zu den größten Besucherattraktionen in Kleinpolen zählt das Salzbergwerk Wieliczka, die älteste in Betrieb befindliche Anlage der Welt. Seit dem 13. Jahrhundert wird hier Salz abgebaut. Die Stollen und Schächte umfassen ein Ausmaß von 350 Kilometern. Touristen können auf der 4,5 Kilometer langen Besichtigungstour bis auf 136 Meter absteigen. Kalwaria Zebrzydowska zählt zu den bedeutendsten Wallfahrtsorten Polens. Die größten Passionsfestspiele des Landes ziehen an Ostern Tausende Schaulustige in ihren Bann. Mittelalterlicher Charme umfängt die Besucher in Tarnow. Die bunten Bürgerhäuser, mit ihren schattigen Laubengängen, vermitteln mediterranes Flair. Im Rathaus lohnt die Besichtigung des Regionalmuseums. Im Juni feiern Tausende Sinti und Roma in Tarnow ein buntes Zigeunerfest.
.jpg) Hohe Tatra / Foto: Ana Paula Hirama @ flickr Die herrliche Landschaft Kleinpolens ist in sechs Nationalparks geschützt. Im Nationalpark Babia Gora führen die Wanderwege zum 1 725 Meter hohen Diablak, dem höchsten Berg der Beskiden. Im Nationalpark Magura in den Niederen Beskiden können Besucher seltene Vogelarten, wie Steinadler oder schwarze Störche, beobachten und werden auf ihren Wanderungen auf griechisch-orthodoxe Kirchen stoßen.
Zu den größten Attraktionen im Nationalpark Pieniny zählt eine Floßfahrt auf dem Fluss Dunajec. Die Burgen von Niedzica und Czorsztyn zählen zu den schönsten in ganz Polen. Geübte Bergwanderer können im Nationalpark Tatry alpine Touren zum 2 499 Meter hohen Rysy, der höchsten Erhebung Polens, unternehmen. Beliebt sind auch Mountainbike-Touren zum herrlichen Bergsee Meerauge. Sanfter präsentiert sich die Landschaft im Gorce-Nationalpark. Auf Berglichtungen wandert man vorbei an verlassenen Hirtenhütten und begegnet, mit etwas Glück, Rehen und Wildschweinen.
Unweit der slowakischen Grenze befindet sich Zakopane, das polnische Wintersport-Mekka schlechthin. Hier trifft sich die Ski-Elite der Welt zu hochkarätigen Wettkämpfen. Wunderschöne Holzhäuser geben der Stadt ihr ganz eigenes Gepräge. Auf der Sonnenbergalm herrscht Skisaison zwischen Dezember und März. Snowboarder erwartet ein Funpark. Der Apres-Ski in den Pubs und Discotheken der Stadt erinnert an St. Moritz. Eine Seilbahn befördert Touristen zum Gipfel des Kasprowy Wierch. Wanderungen lohnen in das Koscielska Tal und die Krakauer Schlucht, eine der schönsten Felsschluchten der Hohen Tatra.
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